Mit der SanDisk Professional G-RAID PROJECT 2 positioniert SanDisk ein 2-Bay-Desktop-RAID für professionelle Medien- und Produktionsumgebungen. Das System ist mit zwei 7.200-UPM-Enterprise-HDDs bestückt und wird ab Werk im RAID-0-Modus ausgeliefert, unterstützt jedoch auch RAID 1 sowie JBOD. Die Anbindung erfolgt über zweimal Thunderbolt 3 (40 Gb/s) sowie USB-C (10 Gb/s). Herstellerseitig werden Transferraten von bis zu rund 520 MB/s (Lesen) und 510 MB/s (Schreiben) angegeben – Werte, die insbesondere für datenintensive 4K- und 8K-Workflows relevant sind. Außerdem bietet das Gerät einen Slot für ein PRO-BLADE SSD-Mag-Wechselgehäuse.
Neben Performance und RAID-Flexibilität spielen im professionellen Einsatz Faktoren wie Stabilität unter Dauerlast, Rebuild-Verhalten, Geräuschentwicklung und thermische Eigenschaften eine zentrale Rolle. Abgerundet wird das Gesamtpaket des G-RAID PROJECT 2 durch eine fünfjährige Herstellergarantie. Dieses Review untersucht die rund 3 kg schwere 48-TB-Version unter praxisnahen Bedingungen und ordnet sie technisch wie wirtschaftlich im Marktsegment leistungsstarker Desktop-RAID-Systeme ein. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Western Digital für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.
Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
SanDisk Professional G-RAID PROJECT 2 mit 48 TB im Test.
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